04.03.2022
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Nachhaltigkeit

Die konservative Verpackungswelt und ihre nachhaltige Zukunft

Die Herkunft

Verpackungen gibt es schon seit geraumer Zeit, denn Verpackungen gibt es nicht ohne Grund. Das primäre Ziel einer Verpackung besteht im Schutz des verpackten Produktes. Erst viel später kamen dann die Ansätze des Marketings und der Produktplatzierung noch dazu.  

Aber merken wir uns das, die Verpackung ist der Schutz für das Produkt und darauf sollte man achten. Denn in den letzten Jahrzehnten setzte sich eine wichtige Entwicklung in der Verpackungswelt durch, und zwar das Thema der Nachhaltigkeit.  

Die Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Es gibt eine Flut von Information über vermeintlich nachhaltige Verpackungen, neue Entwicklungen und vieles mehr. Doch Achtung! Es gibt viele gute, aber dann auch wieder sehr fragwürdige Neuentwicklungen in dieser Hinsicht. Einige dieser neuen Entwicklungen schränken den Schutz des Packguts deutlich ein. Und das ist ja eigentlich der Sinn einer Verpackung. Also warum wird so etwas dann eingesetzt? Eine sehr gute Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist.

Viele Verpackungen auf dem Markt werden fälschlicherweise als nachhaltig deklariert. Aber hier muss man genau hinschauen. Nur weil eine Verpackung nach „Bio“, oder „Natur“ aussieht, heißt das noch lange nicht, dass auch ökologische Nachhaltigkeit drinsteckt. Oftmals ist das nicht leicht zu erkennen und daran muss in der Verpackungswelt noch fleißig gearbeitet werden.  

Die Recyclingfähigkeit

image of a variety of trash cans

Ach, und dann ist da noch das Thema der Recyclingfähigkeit. Jetzt wird es spannend. Denn wenn man über eine nachhaltige Verpackung spricht, dann ist der eigentlich spannende Aspekt die Recyclingfähigkeit einer Verpackung. Und das liegt an der Art, wie wir nach dem Gebrauch der Verpackung mit ihr umgehen.  

Verpackungen landen meist bei uns im Gelben Sack und dann auf dem Recyclinghof, mit dem Ziel, die entsorgten Verpackungen so sortieren zu können, dass wiederum reine Materialströme hergestellt werden. Diese reinen Materialströme könnten dann, theoretisch gesehen, recycelt und zu neuen Verpackungen verarbeitet werden. Dadurch würde man den sogenannten Materialkreislauf schließen und wichtige Ressource sparen. Als Fachbegriff wird hier das Wort Kreislaufwirtschaft verwendet. Doch leider klappt dieser geschlossene Kreislauf in der Realität noch nicht vollständig, denn es gibt gewisse hinderliche Aspekte, die das Trennen der Verpackung und die damit verbunden Sortierqualität, maßgeblich beeinflussen. Und auf die Sortierqualität kommt es an, ob daraus neue Produkte hergestellt werden können, oder das gesammelte Material lediglich in der thermischen Verwertung landet.

Design 4 Reduce

Doch es gibt gewisse Guidelines im Bereich des Verpackungsdesigns, die diese Sortierqualität unterstützen. Diese tragen den Namen Design for Recycling, kurz D4R. Der Grundsatz kann mit 3 Begriffen beschrieben werden. Reduce, Reuse, Recycle. Diese Grundsätze dienen dazu, dass die Sortiermaschinen in der Recyclinganlage, die Verpackungen besser in ihre unterschiedlichen Materialien trennen können.

reduce reuse recycle logo

An erster Stelle steht hier das Thema Reduce, also Reduzieren. Reduzieren kann man das verwendete Verpackungsmaterial, aber Reduktion betrifft auch den Konsumenten. Je weniger Ressourcen verbraucht werden, desto besser.

Unter dem Begriff Reuse, also Wieder- oder Weiterverwendung kann man all die Verpackungen zusammenzählen, die mehrfach verwendet werden können. Mit dem gleichen, oder einem neuen Zweck. Darunter zählt zum Beispiel auch das Pfandsystem unserer PET Getränkeflaschen. Aber auch, wenn das Marmeladenglas nach Verbrauch des Inhaltes als Stifthalter dient. Auch hier werden Ressourcen gespart, da die Verpackung nach dem Gebrauch nicht weggeworfen wird, zumindest nicht direkt.

Nun kommen wir zum letzten Grundsatz, nämlich dem Recyclen. Auf diesen Punkt haben primär die Verpackungsentwickler einen großen Einfluss. Man kann Verpackungen auf unterschiedliche Arten konstruieren und gestalten. Nochmal zur Erinnerung, bei dem Recycling kommt es auf eine gute Trennbarkeit der Materialien an. Um dieses Ziel erreichen zu können, wird die Verpackung am besten aus genau einem Material hergestellt. So eine Verpackung kann eindeutig von den Sortiermaschinen identifiziert werden und landet mit sehr großer Wahrscheinlichkeit im richtigen Materialstrom. Solche Verpackungen werden häufig als Monolayer, oder auch nur Monomaterial-Verpackungen bezeichnet.

Falls man das aufgrund von Produktanforderungen nicht umsetzen kann, gibt es weitere bzw. zusätzliche Faktoren. Zum einen kann darauf geachtet werden, dass keine dunklen Farben verwendet werden. Weiße, oder noch besser transparente Packmittel führen zu der besten Materialqualität im Recycling. Außerdem sollte bei der Konstruktion der Verpackung darauf geachtet werden, dass die einzelnen Verpackungskomponenten leicht und ohne Probleme voneinander getrennt werden können. Ein kurzes Beispiel dazu. Eine Shampoo-Flasche besteht aus einer Flasche und einem Verschluss. Die Flasche wird meist aus Polyethylen hergestellt. Der Deckel aus Polypropylen. Für das beste Recyclingergebnis sollten diese zwei Komponenten getrennt in den Gelben Sack geworfen.

Packsquare hilft Ihnen bei nachhaltigen Verpackungen

Von diesen Regeln gibt es noch viele mehr, die es zu beachten gilt.  

Wir bei Packsquare, können Ihnen bei diesen Themen mit Rat zur Seite stehen. Eine sehr gute Möglichkeit, um ein Stück nachhaltiger zu werden, bieten zum Beispiel unsere Monobeutel aus Polyethylen. Diese schützen das Produkt optimal und sparen dank ihres geringen Materialeinsatzes Ressourcen ein. Das wichtigste allerdings ist, dass sie wirklich zu 100 % recyclebar sind. Das wird auch von einem unabhängigen Institut für Nachhaltigkeit bestätigt. Überzeugen Sie sich jetzt selbst und schauen Sie hier bei unseren Produkten vorbei, oder schreiben Sie uns einfach direkt an. Wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Unternehmen besser kennenzulernen.

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